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A: HPDC ist ein Hochgeschwindigkeits-Fertigungsverfahren, bei dem geschmolzenes Metall unter hohem Druck in eine wiederverwendbare Stahlform gespritzt wird. Es eignet sich ideal für die Herstellung großer Stückzahlen komplexer, formnaher Bauteile mit außergewöhnlicher Präzision.
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Zu den wichtigsten Vorteilen zählen hohe Produktionseffizienz bei großen Stückzahlen, hohe Maßgenauigkeit, die Zusammenfassung mehrerer Bauteile in einem Werkstück sowie hervorragende Oberflächenqualitäten. Das Verfahren eignet sich besonders für Bauteile mit Wandstärken zwischen 1,5 mm und 12 mm.
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Heißkammermaschinen schmelzen Metalle mit niedrigem Schmelzpunkt (wie Zink und Magnesium) im Inneren der Maschine, um schnellere Zyklen zu ermöglichen. Kaltkammermaschinen schmelzen Metalle mit hohem Schmelzpunkt (wie Aluminium) außerhalb der Maschine und arbeiten mit höherem Einspritzdruck.
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Druckgussteile finden breite Anwendung in der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrt, der Medizintechnik, der Unterhaltungselektronik, der Unternehmenstechnik, der Hardwarebranche, der Beleuchtungsindustrie und der Telekommunikation.
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Bei diesem Verfahren werden vor allem Nichteisenmetalle verwendet. Die gängigsten Werkstoffe sind Aluminium-, Zink- und Magnesiumlegierungen.
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Aluminium zeichnet sich durch ein hohes Verhältnis von Festigkeit zu Gewicht, eine hervorragende Korrosionsbeständigkeit, eine ausgezeichnete Hitzebeständigkeit und eine gute Formstabilität aus.
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Zink eignet sich ideal für die schnelle Fertigung komplexer Formen und bietet eine hervorragende Oberflächenqualität, hohe Festigkeit sowie die Fähigkeit, äußerst enge Toleranzen einzuhalten.
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Magnesium ist der leichteste Werkstoff, der für den Druckguss zur Verfügung steht, und zeichnet sich durch hervorragende Steifigkeit sowie ein ausgezeichnetes Verhältnis von Festigkeit zu Gewicht aus.
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Die Mindestwandstärke hängt von der Geometrie und dem Material ab. Bei Aluminium können Wände in manchen Fällen bis zu einer Dicke von 0,3 mm gegossen werden, allerdings wird für Standard-HPDC in der Regel eine Wandstärke von 1,5 mm bis 12 mm empfohlen.
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Beim Druckguss lassen sich einige der engsten Toleranzen der Branche einhalten: ±0,001" bis ±0,002" bei Zink und ±0,002" bis ±0,004" bei Aluminiumteilen.
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Ja, Prototyping-Verfahren wie 3D-Druck und Soft-Tooling werden eingesetzt, um Entwürfe zu validieren, bevor man sich auf die Anschaffung teurer Produktionswerkzeuge festlegt.
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Teamsworld bietet integrierte Lösungen aus einer Hand, die von der Werkzeugfertigung über die Serienproduktion bis hin zur Nachbearbeitung reichen. Bereits in der Konstruktionsphase werden frühzeitig DFM-Prüfungen (Design for Manufacturing) durchgeführt, um die Bauteile zu optimieren. In den späteren Produktionsphasen wird eine breite Palette an Nachbearbeitungs- und Endbearbeitungsverfahren angeboten, darunter CNC-Bearbeitung, Montage, Reinigung, Galvanisierung und Pulverbeschichtung, um die Funktionalität und die optische Attraktivität der Komponenten zu verbessern.
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Zu den konkreten Methoden zur Kostensenkung gehören: frühzeitiges Eingreifen der Ingenieure zur Anwendung von DFM-Prinzipien sowie die Nutzung der hohen Präzision des Druckgussverfahrens, um den Bedarf an kostspieligen Nachbearbeitungsschritten zu minimieren oder ganz zu vermeiden. Dieser Ansatz beschleunigt letztlich die Markteinführung und senkt die Gesamtkosten